Vorraussetzungen einer Solar-VHF

Grundvoraussetzungen an das Gebäude

Bisher wurde im Projekt die Nutzung bzw. Eignung im Bereich von Wohngebäuden untersucht. Eine Nutzung in Nicht-Wohngebäuden ist nicht auszuschließen, erfordert jedoch eine individuelle Auslegung und Bewertung.

  1. Das Gebäude muss die von der Solar-VHF eingetragenen statischen Lasten aufnehmen können. Diese können von 16 kg/m² bei einer herkömmlichen Metallfassade bis hin zu 300 kg/m² bei einer schweren Betonfassade betragen.
  2. Prinzipiell sind Süd-, West- und Ostfassaden optimal geeignet. Nordfassaden funktionieren hauptsächlich als Luftwärmetauscher und bedürfen einer detaillierteren Betrachtung.
  3. Für den wirtschaftlichen Einsatz sollte das Gebäude über möglichst zusammenhängende Fassadenflächen verfügen; Abbildung b) oder c)

facade type

Voraussetzungen an die Anlagentechnik

1) Der Einsatz einer Sole-Wasser-Wärmepumpe ist erforderlich, um das an der Fassade erzeugte Temperaturniveau ganzjährig für die Gebäudebeheizung nutzbar zu machen.

2) Das Vorhandensein von zusätzlichen Wärmequellen (Erdsonden, Eisspeicher) wird, basierend auf den bisherigen Forschungsergebnissen, empfohlen. Diese können jedoch dank der Solar-VHF reduziert werden und werden auch im mehrjährigen Betrieb durch die Regeneration effizient genutzt.