Produktverzeichnis
Solar-VHF Produktauswahl
Produktdetails Beton
Niedertemperatur als Quelle für WP, keine direkte Nutzung zu Gebäudebeheizung möglich
Beton (zweilagig bewehrt)
Höhe: 3.000 - 4.000 mm
Breite: 1.000 – 9.000 mm
max. Plattengröße: 36 m² (4,00 x 9,00m)
d. h. konstruktionstechnisch nicht mit Absorber (siehe unten) belegbare Fläche
oben: 150 mm
unten: 150 mm
rechts: 80 mm
links: 80 mm
Hersteller Betonfertigelement: Firma Hemmerlein
Kapillarrohrmatten aus Polypropylen
Stammrohr: 20 x 2,0 mm, rund
Kapillarrohr: 4,3 x 0,8 mm
Rohrabstand Kapillare: 20 mm
Länge: 600‐6.000 mm in (10-mm‐Schritten)
Breite: ab 150 mm (in 20-mm‐Schritten)
Hersteller Kapillarrohrmatten: Firma Clina
ca. 300 kg/m² (inkl. Absorber und Füllmedium)
Die Fassadenelemente werden am Ortbetonbauwerk befestigt. Hierbei sichern spezielle Ankersysteme die Tragfähigkeit. Das Betonfertigteil hängt an zwei Tragankern, die bereits im Fertigteilwerk einbetoniert werden. Die Befestigung an der Ortbetonkonstruktion erfolgt durch das Einsetzen von Dübeln oder durch Einbetonieren von speziellen Einlegeteilen. Eine weitere Befestigungsvariante ist die Ankerschiene. Sie ermöglicht eine größere Varianz bezüglich der Plattenanpassung und des Fugenbildes. Dem höheren Aufwand steht dabei eine größere Gestaltungsfreiheit durch die von der Tragschicht unabhängige Fugeneinteilung gegenüber. Analog zu nicht aktivierten Beton-Fassadenelementen erfolgt die Montage am Gebäude beginnend von unten nach oben, wobei die einzelnen Elementreihen mit Haltestiften verbunden werden. Ein Rückbau kann somit nur in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Es können keine Elemente einzeln herausgenommen werden.
Betonfertigteilanker
Betonfertigteilanker

Abbildung: Rückseite des Beton-Fertigteils (rechtes Bild) mit den zwei Tragankern vor der Montage am Gebäude und Traganker (linkes Bild) an Stirnseite der Betondecke des Gebäudes montiert (Quelle Fraunhofer IBP)

Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung 200 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung) 80 mm
Die Farbgebung des Betonelementes erfolgt durch die Beigabe von Farbpigmenten. Sie wird dabei durch die Beigabe von farbiger Gesteinskörnung unterstützt. Die Abbildung zeigt exemplarisch einige Farbmuster. Das vollständige Farbsortiment kann beim Hersteller (Firma Hemmerlein) angefragt werden.

Abbildung: Farbmuster Beton-Fertigteilelemente (Quelle: IBP)

Produktdetails Metall
Niedertemperatur als Quelle für WP, keine direkte Nutzung zur Gebäudebeheizung möglich
Aluminium EN AW-5005 in Fassadenqualität
Höhe: 380 – 1.250 mm
Breite: 780 - 2.500 mm
max. Plattengröße*: 3,125 m² (1,25 m x 2,5 m)

*Es handelt sich um die empfohlene max. Plattengröße, andere Abmessungen nach Absprache möglich, nicht aktivierte Fassadenelemente mit gleicher Optik zur Ergänzung in abweichenden Größen möglich.

d. h. konstruktionstechnisch nicht mit Absorber (siehe unten) belegbare Fläche
oben: 100 mm
unten: 100 mm
rechts: 100 mm
links: 100 mm
Hersteller Metall-Fassadenelement: Firma SYSTEA
Werkstoff Wärmeleitblech: Aluminium EN AW-6060
Befestigung der Wärmeleitbleche am Bekleidungselement: geschraubt
Rohrwerkstoff: Kupfer Cu-DHP nach EN 12449, weich R220
Rohrdurchmesser und Wanddicke: 10 mm und 0,6 mm
Rohrabstand: 100 mm (Standard), 80 mm
Hersteller Metall-Absorber: Firma SYSTEA
ca. 17 kg/m² (inkl. Füllmedium)
Die Befestigung der Fassadenelemente erfolgt mit dem Profilsystem UBE ECO-Solar. Das System setzt sich zusammen aus vertikalen T-Aluminium-Tragprofilen (an den vertikalen Bekleidungsfugen mit systemzugehörigem Fugenprofil), Wandhaltern und horizontalen Tragschienen, die im Abstand des Bekleidungsrasters angeordnet werden. Die Wandhalter sind – je nach thermischer Anforderung – aus Aluminium oder Edelstahl und werden mit bauaufsichtlichen zugelassenen Dübeln gemäß objektbezogener statischer Berechnung im tragfähigen Untergrund verankert.

Die Tragprofile werden mit Nieten oder Schrauben mit den Wandhaltern verbunden. Hierbei nehmen Gleitpunkte horizontale Lasten (Wind) und Festpunkte horizontale und vertikale Lasten (Eigengewicht) auf. In den Gleitpunkten erfolgt eine zwängungsfreie Montage in senkrechten Langlöchern. Pro Tragprofil wird ein Festpunkt angeordnet.

Die Einhängung der Bekleidungselemente erfolgt mittels Agraffenschienen, die mit Bolzen auf der Rückseite der Bekleidungselemente befestigt werden. Über eine Stellschraube erfolgt die Höhenjustierung der Bekleidung. Vertikale und horizontale Fugen sind geschlossen.
Metall-Solar-VHF Befestigungschema
Abbildung: Verankerungsschema Metall-Fassadenelement Solar-VHF (Quelle SYSTEA)
Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung 100 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung) 70 mm
Glatte Oberfläche, grundsätzlich jeder technisch machbare Farbton möglich.
Die Oberflächen der Fassadenelemente erhalten eine Pulverbeschichtung. Je dunkler die Farbe, umso größer ist allerdings der solare Absorptionsgrad der Oberfläche.

Produktdetails Verglasung
Neben der Funktion als Wärmepumpenquelle und der Regeneration von Erdreichquellen eignet sich die Isolierglas-Fassade aufgrund der höheren Betriebstemperaturen auch zur direkten Nutzung der erzeugten solaren Wärme.
Farbig emaillierte Wärmedämmverglasung mit Edelgas-Füllung
Höhe: Variabel anpassbar
Breite: Variabel anpassbar
max. Plattengröße*: -
d. h. konstruktionstechnisch nicht mit Absorber (siehe unten) belegbare Fläche
oben: 0 mm
unten: 0 mm
rechts: 40 mm, 92 mm in Eckbereichen
links: 40 mm, 92 mm in Eckbereichen
Hersteller Isolierglas: Firma Energy Glas
Werkstoff Wärmeleitblech: Aluminium
Befestigung der Wärmeleitbleche am Isolierglas: mit Hilfe einer Klebstoff-Verbindung
Werkstoff Rohrregister: Kupfer
Rohrdurchmesser und Wanddicke: 12 mm und 0,4 mm
Rohrabstand: 95 mm
Hersteller Flächenwärmeübertrager: Firma Schmoele
ca. 37,7 kg/m² (inkl. Füllmedium)
Die Unterkonstruktion der Isolierglas-Solar-VHF besteht standardmäßig aus einem U-Wandhaltersystem. Daran werden im nächsten Schritt vertikale Hohlprofile geschraubt, die zur Aufnahme der Glashalter und Abstandshalter dienen. Nach Montage der Unterkonstruktion und der Wanddämmung werden die Isolierglas-Module mit Hilfe der Glashalter fixiert. Durch die unsichtbare Aktivierung ist eine Kombination aus aktiven und passiven Elementen möglich.

Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung 70 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung) 44 mm


Webseite mit weiteren Farbmuster: Firma Konvortec