Die Fassadenelemente werden am Ortbetonbauwerk befestigt. Hierbei sichern spezielle Ankersysteme die Tragfähigkeit. Das Betonfertigteil hängt an zwei Tragankern, die bereits im Fertigteilwerk einbetoniert werden. Die Befestigung an der Ortbetonkonstruktion erfolgt durch das Einsetzen von Dübeln oder durch Einbetonieren von speziellen Einlegeteilen. Eine weitere Befestigungsvariante ist die Ankerschiene. Sie ermöglicht eine größere Varianz bezüglich der Plattenanpassung und des Fugenbildes. Dem höheren Aufwand steht dabei eine größere Gestaltungsfreiheit durch die von der Tragschicht unabhängige Fugeneinteilung gegenüber.
Analog zu nicht aktivierten Beton-Fassadenelementen erfolgt die Montage am Gebäude beginnend von unten nach oben, wobei die einzelnen Elementreihen mit Haltestiften verbunden werden. Ein Rückbau kann somit nur in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Es können keine Elemente einzeln herausgenommen werden.
Abbildung: Rückseite des Beton-Fertigteils (rechtes Bild) mit den zwei Tragankern vor der Montage am Gebäude und Traganker (linkes Bild) an Stirnseite der Betondecke des Gebäudes montiert (Quelle Fraunhofer IBP)
Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung
200 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung)
80 mm
Die Farbgebung des Betonelementes erfolgt durch die Beigabe von Farbpigmenten. Sie wird dabei durch die Beigabe von farbiger Gesteinskörnung unterstützt. Die Abbildung zeigt exemplarisch einige Farbmuster. Das vollständige Farbsortiment kann beim Hersteller (Firma Hemmerlein) angefragt werden.
Niedertemperatur als Quelle für WP, keine direkte Nutzung zur Gebäudebeheizung möglich
Aluminium EN AW-5005 in Fassadenqualität
Höhe:
380 – 1.250 mm
Breite:
780 - 2.500 mm
max. Plattengröße*:
3,125 m² (1,25 m x 2,5 m)
*Es handelt sich um die empfohlene max. Plattengröße, andere Abmessungen nach Absprache möglich, nicht aktivierte Fassadenelemente mit gleicher Optik zur Ergänzung in abweichenden Größen möglich.
d. h. konstruktionstechnisch nicht mit Absorber (siehe unten) belegbare Fläche
Die Befestigung der Fassadenelemente erfolgt mit dem Profilsystem UBE ECO-Solar. Das System setzt sich zusammen aus vertikalen T-Aluminium-Tragprofilen (an den vertikalen Bekleidungsfugen mit systemzugehörigem Fugenprofil), Wandhaltern und horizontalen Tragschienen, die im Abstand des Bekleidungsrasters angeordnet werden. Die Wandhalter sind – je nach thermischer Anforderung – aus Aluminium oder Edelstahl und werden mit bauaufsichtlichen zugelassenen Dübeln gemäß objektbezogener statischer Berechnung im tragfähigen Untergrund verankert.
Die Tragprofile werden mit Nieten oder Schrauben mit den Wandhaltern verbunden. Hierbei nehmen Gleitpunkte horizontale Lasten (Wind) und Festpunkte horizontale und vertikale Lasten (Eigengewicht) auf. In den Gleitpunkten erfolgt eine zwängungsfreie Montage in senkrechten Langlöchern. Pro Tragprofil wird ein Festpunkt angeordnet.
Die Einhängung der Bekleidungselemente erfolgt mittels Agraffenschienen, die mit Bolzen auf der Rückseite der Bekleidungselemente befestigt werden. Über eine Stellschraube erfolgt die Höhenjustierung der Bekleidung.
Vertikale und horizontale Fugen sind geschlossen.
Abbildung: Verankerungsschema Metall-Fassadenelement Solar-VHF (Quelle SYSTEA)
Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung
100 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung)
Die Oberflächen der Fassadenelemente erhalten eine Pulverbeschichtung. Je dunkler die Farbe, umso größer ist allerdings der solare Absorptionsgrad der Oberfläche.
Produktdetails Verglasung
Neben der Funktion als Wärmepumpenquelle und der Regeneration von Erdreichquellen eignet sich die Isolierglas-Fassade aufgrund der höheren Betriebstemperaturen auch zur direkten Nutzung der erzeugten solaren Wärme.
Farbig emaillierte Wärmedämmverglasung mit Edelgas-Füllung
Höhe:
Variabel anpassbar
Breite:
Variabel anpassbar
max. Plattengröße*:
-
d. h. konstruktionstechnisch nicht mit Absorber (siehe unten) belegbare Fläche
Die Unterkonstruktion der Isolierglas-Solar-VHF besteht standardmäßig aus einem U-Wandhaltersystem. Daran werden im nächsten Schritt vertikale Hohlprofile geschraubt, die zur Aufnahme der Glashalter und Abstandshalter dienen. Nach Montage der Unterkonstruktion und der Wanddämmung werden die Isolierglas-Module mit Hilfe der Glashalter fixiert. Durch die unsichtbare Aktivierung ist eine Kombination aus aktiven und passiven Elementen möglich.
Vorderkante Bekleidung bis Vorderkante Dämmung
70 mm
Tiefe Hinterlüftungsraum (Platzbedarf zur Rohrleitungsführung)